Willkommen auf der Homepage der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e. V.

Berichte

Schweinfurt - Bemühen um Integration

  • Sonntag, den 22. Januar 2012 um 14:06 Uhr

Verdienstmedaille des Bundes für Wolgadeutschen Gottlieb EirichGottlieb Eirich

 

Für Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé war es durchaus ein besonderer Moment, handelte es sich doch um die bislang höchste Auszeichnung, die er in seiner gut anderthalbjährigen Amtszeit einem Mitbürger übergeben durfte. Auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten und vergeben durch Bundespräsident Christian Wulff erhielt der 86jährige Gottlieb Eirich für sein „Bemühen um die Integration der Russlanddeutschen“ die Verdienstmedaille des Verdienstordens. Hierbei handelt es sich um die erste Stufe der insgesamt neunstufigen Ehrenordnung des Bundes, die im Volksmund unter dem Oberbegriff „Bundesverdienstkreuz“ bekannt ist.

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„Kulturelle Breitenarbeit zwischen Tradition und Moderne“

  • Sonntag, den 15. Januar 2012 um 22:41 Uhr

Motivierte Teilnehmer beim Seminar der Landesgruppe Bayern

„Kulturelle Breitenarbeit zwischen Tradition und Moderne“ war der Titel des Seminars für Chor- und Tanzleiter der Landesgruppe Bayern der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, das am 5.-6. November 2011 im Jugend- und Familien-Gästehaus in Nördlingen stattfand. Das große Interesse für das Thema bewies die beachtliche Zahl der Teilnehmer, die mit über 50 Personen elf Ortsgliederungen der Landsmannschaft vertraten, und ihre motivierte Beteiligung an der Gruppenarbeit. Eingeladen waren Leiter der russlanddeutschen Kulturgruppen aus Bayern und die Kulturreferenten der landsmannschaftlichen Ortsgruppen. Die Maßnahme wurde durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das Haus des Deutschen Ostens (München) gefördert.

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Farbenprächtig und international

Herbstfestival der Talente in München zeigte hohes künstlerisches Niveau

Zum zweiten Mal in Folge fand in München am 23. Oktober 2011, diesmal in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums (Schlierseestraße 47), das Herbstfestival der Talente statt. Überschrieben mit Herbstfestival der Traditionen und Kultur der Russlanddeutschen wurde das Projekt seinem Motto in dem Sinne gerecht, dass die Teilnehmer die ganze kulturelle Vielfalt ihrer Herkunftsregionen in der ehemaligen Sowjetunion zeigten. Generationenübergreifend präsentierten sie sich mit einem ausgesprochen hohen künstlerischen Niveau. Das Herbstfestival ist eine Initiative der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. und des Projektes „Angekommen und Integriert in Bayern“ (Projektleiterin Olga Gusch) mit Unterstützung der russischsprachigen katholischen Seelsorge München.

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Kinderweihnachtsfest in München

  • Freitag, den 13. Januar 2012 um 12:52 Uhr

mit Kinderoper und musikalischer Weihnachtsreise


Etwa 500 Gäste, davon über 150 Kinder, folgten der Einladung der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland München und des Projektes „Angekommen und Integriert in Bayern“ (Projektleiterin Olga Gusch) zum einmaligen Weihnachtsfest, das in den Räumen des Anton-Fingerle-Bildungszentrums stattfand und viele Überraschungen und kulturelle Höhepunkte bot. Kinder unterschiedlichen Alters, wunderschön verkleidet, mit ihren Eltern, Freunden, Omas und Opas eilten zur Weihnachtsfeier.

Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen über das Haus des Deutschen Ostens (München), weitere Unterstützung kam vom Projekt „Angekommen und integriert in Bayern“ und der Münchner Gesangsschule Arioso (Kostüme für Kinder). Zu den Ehrengästen gehörten unter anderen Adolf Fetsch, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Waldemar Axt, Bundesreferent für Finanzen der Landsmannschaft, und Brigitte Steinert, stellv. Direktorin des Hauses des Deutschen Ostens. Das Grußwort sprach Adolf Fetsch, der den Kindern auch die Gutscheine überreichte. Thorsten Kanzler übernahm die Moderation.

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Unsere Russlanddeutschen - Integration und Zukunft

  • Samstag, den 17. Dezember 2011 um 12:00 Uhr

Die Hans Seidel Stiftung veröffentlichte folgenden Bericht:

Originalseite: http://www.hss.de/politik-bildung/themen/themen-2011/unsere-russlanddeutschen.html

Es ist viel die Rede von Migranten aus allen Weltgegenden, die an die Integrationsfähigkeit unserer bundesrepublikanischen Gesellschaft erhebliche Anforderungen stellen. Die sogenannten Russlanddeutschen kommen dabei oft zu kurz. Eine Expertentagung am 29. November 2011 im Konferenzzentrum München stellte sie daher thematisch in den Mittelpunkt. In Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen wurde eine besondere deutsche Bevölkerungsgruppe ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt, nämlich die Aussiedler und Spätaussiedler aus dem Bereich der ehemaligen Sowjetunion, deren Vorfahren vor vielen Generationen aus Deutschland nach Russland kamen, und die dann unter dem stalinistischen Terror unsäglich leiden mussten. Dabei handelt es sich bei ihnen gemäß Art. 116 unseres Grundgesetzes um deutsche Staatsbürger, die nach ersten Anlaufschwierigkeiten (die Ausreise begann schwerpunktmäßig Ende der 1980er-Jahre) leistungsfähige Mitglieder unserer Gesellschaft geworden sind. Wir haben in ihnen durchaus keine Gruppe hilfsbedürftiger Bittsteller vor uns, sondern vielfach qualifizierte Wirtschaftssubjekte, Steuer- und Beitragszahler, die sogar unsere demographischen Probleme etwas abzufedern helfen. Etwa 2,8 Millionen beträgt ihre Gesamtzahl in der Bundesrepublik, davon ca. 600 000 im Freistatt Bayern. Die Integration ist, insgesamt gesehen, noch nicht als abgeschlossen zu betrachten, aber die Probleme, die sie noch aufwirft, dürfen als überschaubar bezeichnet werden.

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