„Angekommen und integriert in Bayern“ -
Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion durch die Einbindung ihrer Aktivitäten in das Landesnetzwerk in Bayern
Dort, wo sich die Zuwanderer aktiv am gesellschaftlichen Leben beteiligen, können die Hürden schneller überwunden und Integration leichter gemacht werden. Bürgerschaftliches Engagement als Instrument der Integration von Zuwanderern - hier setzt das landesweite Projekt „Angekommen und integriert in Bayern“ an. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen und dem Bundesministerium des Innern über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) gefördert und von zwei Projektleiterinnen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die regional im Norden und im Süden Bayerns als Koordinatorinnen tätig sind, umgesetzt. Das Projekt startete am 01.09.2009 für drei Jahre. Damit erfährt die landsmannschaftliche Arbeit im Rahmen der Integrationsmaßnahmen für Spätaussiedler und ihre Familien Unterstützung und Verstärkung.
Durch die Angebote des Projektes soll das Potenzial der Migrantenselbstorganisationen (MSO) der Zuwanderer aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion und ihrer ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiter in Bayern gestärkt, ihr Engagement sichtbar gemacht und damit ungenutzte Potentiale ausgeschöpft werden. Das Projekt soll das bürgerschaftliche Engagement, das von Zuwanderern in den MSO geleistet wird, mit der Arbeit in Einrichtungen vor Ort verknüpfen und zur Anerkennung der Leistungen der Zuwanderer für das Gemeinwesen und die Integration beitragen.
Zielgruppen des Projektes sind Multiplikatoren aus den Selbstorganisationen, ehrenamtliche Sozialbetreuer aus den Ortsverbänden der Landsmannschaft, ehrenamtlich engagierte Einheimische und integrierte Zuwanderer, die als Paten und/oder Multiplikatoren mitwirken, sowie integrationsbedürftige Zuwanderer .
In Projektmaßnahmen sollen die Fachkompetenzen der Ehrenamtlichen verbessert und ihr Potential gestärkt werden. Dafür sind Seminare, Workshops und Trainingsmaßnahmen, intensive Betreuung und Beratung der ehrenamtlichen Führungskräfte in ihrer praktischen Arbeit, Hilfen bei der Umsetzung von Projekten und Maßnahmen, Netzwerkarbeit und Unterstützung bei Ausbau der Kooperationen mit regionalen und kommunalen Integrationsnetzwerken vorgesehen. Auch Initiierung und Organisation von Maßnahmen zur Verbesserung der Akzeptanz der Selbstorganisationen und ihrer Aktivitäten, Unterstützung bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit, Maßnahmen zur gegenseitigen interkulturellen Öffnung oder Weitervermitteln der Integrationsbedürftigen an spezielle Regeldienste sowie Beratung in spezifischen schwierigen Lebenslagen gehören zu den Aufgaben des Projektes.
Die Projektleiterin Olga Knaub, im Projekt für Bayern – Nord (Unterfranken, Oberfranken, Mittelfranken, Oberpfalz) zuständig, ist seit 1993 ehrenamtlich bei der LMDR aktiv. Hauptamtlich war sie 1998-2009 im Jugendbereich tätig und engagierte sich ehrenamtlich bei der djo – Deutsche Jugend in Europa in Unterfranken. Bei den Bundestreffen der LMDR in Karlsruhe (2004) und Wiesbaden (2007) gestaltete sie das Jugendprogramm.
Die Projektleiterin Olga Gusch ist für Bayern – Süd (Schwaben, Oberbayern, Niederbayern) zuständig. Die ehemalige Fernsehmoderatorin, Journalistin und Sozialpädagogin aus Kasachstan ist seit 2005 ehrenamtlich bei der Landsmannschaft (Ortsverband München) tätig, seit 2008 als Vorstandsmitglied. Ab März 2009 war sie sechs Monate Koordinatorin der Landsmannschaft für Ehrenamtliche in Bayern.
Kontakt:
Olga Knaub
Rhönweg 5
97647 Roth/Rhön
Tel.: 09779 – 85 02 72
Fax.: 09779 - 85 02 73
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Olga Gusch
Schwanthalerstraße 80
80336 München
Tel.: 089 - 44 14 19 07
Fax.: 089 - 44 14 19 06
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